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Was muss eine KI wissen, um einen Lernplan zu erstellen?

Ein Lernplan taugt nur, wenn er zu deiner Zeit passt. Eine KI braucht dafür den Stoff, den Termin der Prüfung, die Zeit, die du wirklich hast, und dein Vorwissen. Aus diesen Angaben kann sie rechnen, statt zu schätzen.

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Was muss die KI von dir wissen?

  1. Was musst du lernen?

    Fach, Themen und Umfang, zum Beispiel die Kapitel eins bis sechs. Ohne Stoff liefert die KI einen Plan für ein Fach im Allgemeinen.

  2. Bis wann?

    Das Datum der Prüfung oder die Zahl der Wochen. Es bestimmt, wie viel pro Tag nötig ist und ob ein Puffer am Ende bleibt.

  3. Wie viel Zeit hast du wirklich?

    Tage pro Woche und Minuten pro Tag, dazu Termine, die ausfallen. Ein Plan mit mehr Zeit, als du hast, scheitert in der zweiten Woche.

  4. Was kannst du schon?

    Was sitzt und wo Lücken sind. So verteilt die KI die Zeit auf das, was fehlt, statt alles gleich zu gewichten.

  5. In welcher Form willst du den Plan?

    Eine Tabelle pro Woche, eine Liste pro Tag oder ein Kalender: Die Form entscheidet, ob du ihn so benutzen kannst, wie er kommt.

Wie sieht das als fertiger Prompt aus?

Beispiel

So könnte das Gespräch laufen. Das Beispiel ist von Hand nach den Regeln geschrieben, nach denen Finn fragt, und stammt nicht aus einem echten Gespräch.

Die Idee
Ich brauche einen Lernplan für meine Mathematikprüfung.
Die Rückfrage
Wann ist die Prüfung, und welche Themen gehören dazu? Wie viele Tage pro Woche und wie lange pro Tag kannst du lernen? Welche Themen sitzen schon, welche machen dir Mühe? Wie möchtest du den Plan, als Wochentabelle oder als Liste pro Tag?
Die Antwort
In sechs Wochen. Gleichungen, Funktionen und Wahrscheinlichkeit. Fünf Tage pro Woche, 45 Minuten. Gleichungen sitzen, Wahrscheinlichkeit nicht. Eine Wochentabelle.

Der fertige Prompt

Du bist ein erfahrener Lerncoach. Erstelle mir einen Lernplan für meine Mathematikprüfung.

Zeitrahmen: Die Prüfung ist in sechs Wochen. Ich lerne fünf Tage pro Woche je 45 Minuten, am Wochenende nicht.
Stoff: Gleichungen, Funktionen und Wahrscheinlichkeit. Gleichungen beherrsche ich gut, bei Wahrscheinlichkeit habe ich die grössten Lücken.
Aufbau: Gib den Themen mit Lücken den meisten Raum, wiederhole Gleichungen nur kurz, und plane in der letzten Woche zwei Probeprüfungen und einen Puffertag ein.
Form: eine Tabelle mit einer Zeile pro Woche und den Spalten Woche, Thema und Aufgabe pro Tag. Dazu zwei Sätze, woran ich erkenne, ob ich im Plan bin.
Regeln: Rechne die Zeit nach und nenne die Gesamtstunden. Erfinde keine Prüfungsthemen, die ich nicht genannt habe.

Wann brauchst du das nicht?

Hat deine Schule oder dein Kurs schon einen Plan, folge dem. Ein zweiter Plan neben dem ersten kostet nur Zeit.

Bleibt dir nur ein Abend bis zur Prüfung, hilft keine Verteilung über Wochen. Dann zählt eine kurze Liste der wichtigsten Themen, und die schreibst du schneller selbst.