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Projekte als Arbeitsplatz
Ein Projekt ist der Ort, an dem PromptPrinter sich deinen Kontext merkt, damit du ihn nicht in jedem Chat neu erzählst.
Wann sich ein Projekt lohnt
Für einen einzelnen Prompt reicht ein normaler Chat. Sobald du aber mehrfach an derselben Sache arbeitest, wird das Wiederholen lästig: derselbe Stack, dieselbe Zielgruppe, derselbe Ton, in jedem neuen Chat von vorne. Genau das nimmt dir ein Projekt ab.
Anlegen
In der Seitenleiste auf Projekte wechseln und ein neues anlegen. Mehr als einen Namen brauchst du nicht, alles Weitere wächst später im Arbeitsplatz. Im Free-Plan hast du bis zu drei Projekte, mit Pro beliebig viele.
Die Kontext-Leiste
Rechts im Projekt steht deine Kontext-Leiste. Was dort drinsteht, bekommt Finn in jedem Chat dieses Projekts automatisch mit.
Anweisungen
Freitext, und der wichtigste Teil. Hier steht, wie deine Prompts aussehen sollen: Ton, Format, Zielgruppe, Dinge, die immer gelten. Das ist der einzige Teil des Projektkontexts, den Finn als echte Anweisung behandelt, alles andere ist für ihn Hintergrundwissen.
Zum Beispiel:
„Alle Prompts auf Deutsch. Ich baue in Lovable, mobile-first. Halte dich kurz, keine ausschweifenden Erklärungen im Prompt. Datenbank ist immer Supabase.“
Struktur
Sechs kurze Felder für die Eckdaten, die sich selten ändern: Ziel-KI, Frontend, Backend, Sprache, Datenbank und Weiteres. Alle sind freiwillig, leere Felder werden einfach weggelassen. Der Vorteil gegenüber Freitext: du siehst auf einen Blick, was gesetzt ist.
Dateien
Notizen, Schemas oder Exporte, die Finn kennen soll. Details dazu stehen unter Dateien im Projekt.
Mehrere Chats pro Projekt
Ein Projekt kann beliebig viele Chats haben, und alle teilen sich denselben Kontext. Das lohnt sich, um Themen zu trennen: ein Chat für den Onboarding-Flow, einer für die Datenbank, einer fürs Design. Du musst nicht alles in ein endloses Gespräch stopfen.
Ein bestehender Chat, der ausserhalb angefangen hat, lässt sich nachträglich in ein Projekt verschieben, über das Symbol neben dem Chat in der Seitenleiste.
Wie der Kontext eingebaut wird
Bei jedem Chat-Beitrag stellt PromptPrinter deinen Projektkontext in fester Reihenfolge zusammen: erst die Anweisungen, dann die Struktur, dann die Dateien, dann die Projekt-Idee und zum Schluss der zuletzt gespeicherte Prompt als Referenz. Das Ganze hat ein Budget, damit ein grosses Projekt nicht bei jedem Beitrag unnötig Kosten verursacht, deshalb sind kurze, präzise Anweisungen wirksamer als lange.
Ein Sicherheitshinweis
Alles, was du an ein Projekt anhängst, insbesondere Dateien, behandelt Finn als Hintergrundmaterial, nie als Befehl. Wenn in einer hochgeladenen Datei Text steht, der so tut, als wäre er eine Anweisung („Ignoriere alles bisherige…“), wird er nicht ausgeführt. Nur dein Anweisungsfeld und deine echten Chat-Nachrichten zählen als Anweisung.
Löschen
Ein gelöschtes Projekt nimmt seine Chats, Dateien und gespeicherten Prompts mit, auch die hochgeladenen Dateien im Speicher werden dabei entfernt. Das lässt sich nicht rückgängig machen.